Babymode
Ein Baby kann noch nicht wirklich entscheiden, was modern und gerade Mode ist. Dafür hat es seine Mutter. Ob ihr Baby letztlich in Strampelanzügen von größeren Geschwistern oder in Second-Hand-Sachen präsentiert wird, ist einzig und allein die Entscheidung der Mutter. Sie ist es, die vorgibt, inwieweit ihr Baby modisch up to date der Familie, den Freunden und der Öffentlichkeit präsentiert wird. Sie ist es, die sagt, ob ihr Junge in Marine- oder in bunten Tönen für die Besucher gekleidet wird. Sie ist es, die entscheidet, ob sie sich für die klassischen Babytöne Rosa für Mädchen und Hellblau für Jungs entscheidet. Sie ist es, die Wert auf Designer-Kleidung und Qualität legt. Sie ist es, die darauf achtet, wie die ersten Strampler und Höschen der Kleinen gefärbt wurden und ob die Farbechtheit auch nach dem zehnten Waschen geben ist. Sie wählt die reine Baumwolle oder den Fliesstoff aus. Denn das Baby selbst wird sich später nicht erinnern, ob es Rosa oder Hellblau, Zitronengelb oder Weiß-Pink-Gepunktet getragen hat. Und wenn, dann nur durch Fotos dokumentiert. Ein Baby kann nicht sagen, ob es lieber die Schiffe, den Frosch oder die Sterne auf seinem Strampelanzug hat. Es kann nur eines, sich in der Mode, die seine Eltern aussuchen, wohlfühlen. Anhand der Wahl seiner Eltern kann es schon im Krabbelalter zu einer späteren Fashionita oder einem modischen Mann herangezogen werden. Je nach dem, inwieweit die Mode in den Lifestyle und in die Lebensart der Eltern hineinspielt. Denn die Designer haben längst erkannt, dass Mode vor Babys nicht Halt macht und entwerfen deshalb bereits für die Kleinsten der Kleinen wunderschöne verspielte Kleidung mit Rüschen oder witzigen Applikationen. Die passenden Mützen und Hüte sowie Schuhe und Söckchen sind selbstverständlich. Mode für Babys ist immer mehr im Kommen. Wiedergespiegelt wird dies durch die unzähligen Artikel und vermehrten Kollektionen internationaler Designer für die Kleinsten der Kleinen.
